Verkaufsoffener Sonntag am 4. Oktober von 13-19 Uhr

"Optik Elfen" am Markt - das ist schon seit 40 Jahren ein Begriff in Remscheid. Spezialisiert hat sich das Fachgeschäft, das Optikermeister Bernward Köhren seit sechs Jahren als Inhaber führt, vor allem auf Problemlösungen rund ums Sehen. "Wir arbeiten gut mit den Augenärzten zusammen und bieten - ganz unverbindlich - eine ausführliche Sehberatung, speziell für stark Sehbehinderte an", so der Fachmann, der hier Hemmschwellen abbauen will und betont: "Auch wenn nur Fragen da sind und nichts gekauft wird, sind wir für die Kunden da". Steht die Restsehstärke fest, wird bei Optik Elfen überlegt, was machbar ist.

Und dazu gehört viel Einfühlungsvermögen: "Denn wer beispielsweise nur noch fünf Prozent Sehleistung hat, der kann selbst keine exakten Angaben mehr machen", weiss Bernward Köhren, der ständig an entsprechenden Schulungen und Seminaren teilnimmt und inzwischen selbst als Dozent unterwegs ist.

Vergrößernde Sehhilfen im Fachjargon heißen sie "Low Vision", Lupen und Fernrohrbrillen zählen zum Angebot. "Wir probieren alles aus, womit wir dem Kunden helfen können. Und manchmal ist es auch nur ein Tipp, beispielsweise wenn ich dem Kunden rate, sich ganz nah an den Fernseher zu setzen, wodurch Vergrößerung durch Annäherung erreicht wird", erklärt der Inhaber, der sein Geschäft gemeinsam mit einer Mitarbeiterin führt, die ebenso im Thema ist wie er selbst.

Anders als bei vielen Filialisten wird bei Optik Elfen alles selbst angefertigt. Ein bisschen stolz ist Bernward Köhren auf die gerade in seinem Geschäft installierte CNC-Maschine, eine sogenannte Brillengläserrandmaschine. "Die arbeitet so exakt, das ist einfach toll", freut er sich über die neue Errungenschaft.

Am verkaufsoffenen Sonntag, zu dem der Inhaber seine Stammkundschaft gezielt einlädt, wird im Optikgeschäft ein Sehtest angeboten: "Und auch darüber hinaus lassen wir uns an so einem Tag immer etwas Besonderes einfallen", verspricht der Inhaber, der auch im Marketingrat aktiv ist.

Auch wenn er selbst mit seinem Standort am Markt in der Blumenstraße ein bisschen außerhalb des Kernbereiches liegt, findet er die Idee, einen verkaufsoffenen Sonntag zu installieren, gut: "Das bringt Leben in die Stadt. Und das brauchen wir alle".

(Quelle: Bergischer Anzeiger Donnerstag 01.Oktober 2009)

www.sehen.de (KSG Kuratorium Gutes Sehen)

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